Ihr seht mich an und seit angewidert. Ihr seht mich an und dreht euch weg. Ihr seht mich an und lästert dann über mich. Und ihr denkt, ich merke es nicht. Dabei höre ich alles. Jedes einzelne Wort. Und jedes mal muss ich mir selbst irgendwie sagen, dass ich euch ignorieren sollte. Sonst würde ich daran zerbrechen. Denn ihr seit alle einfach zu oberflächlich. Zu feige, mal in mein Inneres zu sehen. Nur wenige wagen diesen Schritt und die aller wenigsten bleiben auch dann noch bei mir. Denn in mir drin, ja, da ist das totale Chaos im Moment. Und den größten Teil von euch arroganten Leuten ist das egal. Euch interessiert es nicht. Und es tut weh, dass ihr einfach nur nach meinem Aussehen geht. So weh...
Die Musik ist da, um mich zu beschützen. Stöpsel rein, Musik an und Welt aus. Dann gibt es nur noch mich und die Bässe. Dort bin ich ich, wie ich sein will. In meinen Gedanken, meinen Träumen. Und ich würde gerne ewig in der Musik bleiben, denn sie spricht aus, was ich oft denke, was mir durch den Kopf schwirrt und was in mir los ist, welcher Kampf dort tobt. Sie spricht mir aus der Seele, diese Musik. Ich brauche sie, ohne wüsste ich nicht weiter.

