Sonntag, 16. Oktober 2011

Jump.

Nun stelle ich erschreckend fest, dass heute Abend niemand mehr on kommen wird. Niemand zum Reden. Die eine ist im Urlaub, die andere schaut Fern, der nächste hat Besuch von der Freundin, wieder einer ist auch im Urlaub und meine letzte Hoffnung, DU, bist krank daheim im Bett.
Mir fällt auf, ich schreibe in letzter Zeit viele Posts an dich gerichtet. Ich weiß nicht, ob du weißt, dass sie an dich gerichtet sind. Ich weiß nicht mal, ob du meinen Blog verfolgst, ob du hier liest, was ich schreibe. Ich weiß nur, dass ich dir vor einer Weile den Link geschickt habe und du dir damals die Posts durchgelesen hast. Doch nun...? Ich weiß es einfach nicht.


Bin eben kurz eingeschlafen. Hatte mich auf mein Bett gelegt und bin eingeschlafen. Verdammt. Dieser Traum! Ich stehe irgendwo, weiß anfangs noch nicht wo. Es ist kalt, überall liegt Schnee. Der Wind fährt mir durch die Haare und dann blicke ich nach unten. Ich sehe die Straße. Weit weg von mir. 10Meter? 15Meter? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall weit weg. Ich atme tief ein und plötzlich springe ich. Ich falle, falle immer weiter. Sehe alle Gesichter meiner Freunde vor mir. Es ist schrecklich! Ich weine, während ich falle. Und kurz bevor ich unten aufschlage, wache ich auf. Ich weine, es ist furchtbar gewesen. Ich hatte diesen Traum schon öfter, war mir jedoch nie sicher, ob ich falle oder springe. Doch nun... Ja, ich springe. Und ich erwarte den Tag sehnsüchtig, an dem ich den Mut aufbringe, das in der Realität zu tun.

Besucher :)