Mittwoch, 21. Dezember 2011

The End

Ich sitze hier, die Klinge in der Hand. Die Gedanken bei dem Blut, welches ich so gerne über meine Haut fließen lassen würde. Die Wärme, die über den Arm fließt, das heiße Rot, das meine Hände bedeckt, das rosane Wasser, das im Waschbecken verschwindet, der stechende Schmerz, der meinen Arm durchfährt. Ich denke dran, doch denke nur. Will die Klinge anlegen, einschneiden, zudrücken. Doch halte inne, atme tief ein und lege sie weg. Wieso? Keine Ahnung. Ein Gefühl hat es mir befohlen. Ein Gedanke an dich. An dich, nur an dich. Denn du sagtest mal, ich solle jedesmal an dich denken, wenn ich es tuen will und dann würde ich es nicht mehr wollen. Und weißt du was? Es stimmt. Es hat geklappt. Nur, bitte lass es auch beim nächsten Mal klappen, denn ich sitze sicherlich bald wieder hier, mit der Klinge in der Hand und den Gedanken an das warme Blut.

Mir fehlen einfach die Worte um zu beschreiben, wie ich mich fühle. Ich habe es schon tausend und abertausend mal gesagt. Leer. Kalt. Gefühlslos. Verlassen. Einsam. Traurig. Verzweifelt. Am Ende. Durcheinander.
Mehr fällt mir nicht ein. Aber ich denke, es ist genug. Genug, es reicht. Es ist zu Ende.


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