Mittwoch, 14. Dezember 2011

Nur noch eine Existenz

Leer. Kalt. Nass. Windig. Einsam.
Stehe im Regen. Mitten auf der Straße. Niemand da. Alle weg. Bin alleine hier. Weinend im Regen. Kontraproduktiv für meine Stimmung. Aber mir egal. Will nur noch weg hier. Will meinen Körper von den Qualen erlösen. Meine Seele hat schon aufgegeben. Ich habe schon aufgegeben. Also hört ihr doch auch einfach auf, an mich zu glauben und auf Besserung zu hoffen. Denn es wird nichts mehr draus, weil ich einfach keine Kraft und ebenso keinen Willen mehr habe, diese Existenz wieder zu einem Leben aufzubauen. Ich kann einfach nicht mehr, ich quäle mich durch jeden einzelnen Tag und erschrecke, wenn ich morgens den Wecker klingen höre. Unter der Dusche wird mir dann jedes Mal mit der Zeit bewusst, wie doch meine Existenz aussieht und dass es eben doch alles anders ist, als in meinem so wunderbaren Traum. Manchmal schlechte, doch in letzter Zeit hauptsächlich gute Träume... Schlafe auch seit einigen Nächten bei meinem Bruder im Zimmer... Ist schön bei ihm. Er ist mein Engel.
Aber ich bin trotzdem am Ende meiner Kräfte, lustlos und schwach. Fühle mich elend, einsam, feige und hässlich. Bin so fertig mit den Nerven, so fertig...

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