Mittwoch, 4. Juni 2014
Goodbye
Und nun gebe ich mich hin, dem Tod, dem unendlichen Nichts und dem Ende. Ich denke nicht, dass mein Leben eine Chance auf Glück hätte, da ich selbst irreperabel zerstört bin. Und so tut es mir leid, dass ich euch all diesen Kummer und die Trauer zugefügt habe, wie ihr wegen mir leiden musstet, täglich in Angst und voller Sorge. Ich verabschiede mich nun entgültig, ich weiß, es ist der bessere Weg. Ich werde gehen, ich weiß nicht wann genau, morgen, übermorgen vielleicht. Ich weiß wie, ich weiß wo. Und ich muss. Ich bin dem Druck nicht mehr gewachsen, komme mit der Kraft des Lebens nicht klar und fühle mich überflüssig. Ich kann die Erwartungen niemals erfüllen, weiß ja selbst nicht mal mehr, was mit mir los ist. Und ich bin ehrlich, ich glaube ich habe innerlich schon längst aufgegeben. Ich denke nicht an Heilung, an Gesund werden, ich denke nur noch an die Kraftlosigkeit. Und so warte ich seit Jahren, seit ganzen sieben Jahren auf meinen Tod. Ich wünsche es mir und nun ist es so weit. Die Welt wird ohne mich weiter laufen, immer. Und ich werde hier und da eine Lücke hinterlassen, werde vermisst werden, doch werde auch vergessen werden; alles eine Frage der Zeit. Es tut mir leid, ihr lieben Menschen, die ihr mir helfen wolltet, mich retten wolltet, doch ich schaffe es nicht. Meine Kraft und mein Wille reichen nicht mehr aus und ich kann mir nicht mehr helfen lassen. Ich muss gehen, um meinen eigenen Frieden zu finden. Ich wünsche euch das Beste. Euch allen. Ihr seid stärker als ich, das Leben ist nicht leicht. Für mich unmöglich zu meistern, deswegen gehe ich lieber jetzt als später, wenn noch mehr Menschen mit meinem Leben verworren sind und verletzt werden. Es tut mir leid. Ich liebe euch, jeden. Danke!