Und ich fühle mich wie in Watte, in einer Seifenblase, umhüllt und geschützt. Ich weiß Dinge, die wisst ihr nicht und ich bin froh sie in meinem Kopf zu haben. Es ist mein Geheimnis, mein Wissen, meine Gedanken. Und ich lächle, grinse, strahle, weil ich die Dinge weiß und die Zukunft kenne, meine. Ich werde gewinnen, ich werde siegen, auf meine Art. Schon zwanzig Euro dafür ausgegeben, wird bestimmt noch mehr, stetig mehr, immer mehr, ist es mir wert. Jeder Cent, jedes bisschen. Ich tanze, ich singe und ich wünsche. Ich träume, doch Angst mischt sich drunter. Muss noch so viel erledigen, muss schreiben, muss lesen, muss beenden. Muss viel tun, doch nicht zu viel. Muss erledigen und dann verabschieden. Muss sicher sein, bin sicher. Seit zwei Tagen. Dienstag, da ist es entstanden, in mir aufgekeimt. Und nun ist es mein Wunsch. Es ist da, ich will. Und ich habe schon. Ich werde. Noch ein bis zwei Wochen. Dann gehts. Und ich freue mich darauf, so sehr. Es muss nur alles so funktionieren, wie ich es möchte, wie ich es geplant habe. Ansonsten war alles vergebens. Und ich werde nie wieder lächeln können. Nie. Wieder. Nein.
Toi toi toi, wünsche ich mir selbst. Bei meinem genialen Vorhaben. Grandios. Puff.